Ribeira
Portos ikonisches Flussufer. Schön, laut, unumgänglich.
Ribeira liegt entlang des nördlichen Douro-Ufers, seine mittelalterlichen Gassen fallen steil zum Cais da Ribeira hinab. Du bist drei Minuten von der Ponte Dom Luís I entfernt, die direkt nach Vila Nova de Gaia und seinen Portwein-Kellereien führt. Die Sé-Kathedrale ist zehn Minuten bergauf auf der Rua dos Mercadores. Abends füllt sich die Praça da Ribeira mit Außenbestuhlung und der Lärm hört an Wochenenden erst nach Mitternacht auf. Das ist der Kompromiss: die malerischste Adresse Portos im Tausch gegen konstanten Fußgängerverkehr und Straßenlärm. Rua da Fonte Taurina hat einige der ältesten noch betriebenen Tascas der Stadt, und Rua Infante Dom Henrique führt östlich in fünf Minuten zum Palácio da Bolsa. Die Uferpromenade bei goldener Stunde ist wirklich schwer zu überbieten in Portugal. Viele Häuser haben keinen Aufzug und die Treppen sind steil und uneben: leicht packen und das unterste verfügbare Stockwerk buchen. Metro-Anbindung ist die schlechteste aller Viertel auf dieser Liste. Die nächste Station, Jardim do Morro, liegt auf der Gaia-Seite und erfordert eine Brückenüberquerung. Wer Ribeira ganz auslässt, wandert trotzdem jeden Abend hierher, also spart die Unterkunft hier Pendelzeit.
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